Die Tigersäge – der Alleskönner unter den Sägen

Die Tigersäge wird auch als Reciprosäge oder als elektrischer Fuchsschwanz bezeichnet. Es handelt sich grundlegend um eine Säbelsäge. Die Tigersäge ist elektrisch und wird mit der Hand geführt. Mit dieser Art von Säge lässt sich nicht nur Kunststoff, sondern auch Holz, Metall und Keramik sowie weitere Werkstoffe bearbeiten. Diese Säbelsäge kommt im eigenen Heim sowie im Gewerbe (z.B. Heizungstechnik) zum Einsatz. Und auch die Feuerwehr und der Katastrophenschutz machen von dieser Sägen-Art Gebrauch.

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Die Sägen haben eine enorme Power

Da diese Art von Säge eine enorme Power aufweist, sollte man vor der Bearbeitung von wichtigen Materialien zunächst ein wenig an anderen Werkstoffen üben. Durch diesen „Tigersäge Test“ kann sich der Nutzer an die Säge gewöhnen. Sobald das geschehen ist, überzeugt eine Tigersäge mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit und mit einem guten Handling.
Der folgende Tigersäge Test behandelt weitere wichtige Aspekte des Themas „Tigersäge“. Es wird sowohl auf verschiedene Ausführungen als auch auf die Frage, was man beim Kauf einer Säbelsäge beachten muss eingegangen.

Der Aufbau der Reciprosäge

Die starke Leistung der Reciprosäge basiert auf dem Elektromotor im Inneren. Dank eines Getriebes rotiert die an der Antriebswelle befestigte Exzenterscheibe. Am Exzenter ist wiederum die Pleuelstange angebracht.
Die schnellen Hin- und Her-Bewegungen des Sägeblatts basieren auf der Verwandlung der Drehbewegungen der Steuerungsscheibe, so ein weiterer Name für die Antriebswelle, in Schub. Dieser Schub wird vom Sägeblatt übernommen und anschließend in den Hub umgewandelt. Der Hub beträgt im Durchschnitt 28 mm.

Akku- vs. netzbetriebene Geräte

Die Tigersäge eigent sich für viele Arbeiten

Die Tigersäge eigent sich für viele Arbeiten

Eine Reciprosäge kann mit einem Akku oder mit Strom betrieben werden. Bei den Akkus handelt es sich um Lithium-Ionen-Akkus. Akku-betriebene Sägen eignen sich überwiegend für den privaten Gebrauch; netzbetriebene Geräte kommen sowohl in den eigenen vier Wänden als auch bei der Feuerwehr, im Gewerbe etc. zum Einsatz. Der Grund für die unterschiedlichen Eignungen der Sägen liegt in der möglichen Leistung: Während Akku-betriebene Geräte bis zu 200 Watt leisten, können strombetriebene Elektrofuchsschwänze bis zu 1000 Watt und mehr leisten.
Unterschiede bestehen auch in der Leerlaufdrehzahl der Geräte. Während die Leerlaufdrehzahl bei netzbetriebenen Sägen etwa 2800 rpm beträgt, beläuft sich die Kennzahl bei Akku-betriebenen Reciprosägen auf rund 2300 rpm. Die Hublänge von Akku-Sägen beträgt zwischen 19 und 32 mm, die der mit Strom betriebenen Sägen zwischen 32 und 150 mm. Darüber hinaus sind Tigersägen mit Akku ein wenig schwerer als Sägen ohne Akku: Eine Tigersäge mit Akku wiegt zwischen 3 und 4, eine Tigersäge ohne Akku zwischen 2 und 4 kg.
Günstige vs. teurere Modelle

Im Tigersäge Test wird deutlich, dass sich die unterschiedliche Kraft der verschiedenen Modelle durchaus bemerkbar macht. Während derjenige, der ab und an mal eine Kleinigkeit im Garten sägen muss, beruhigt zu einem preisgünstigen Modell samt den grundlegenden Funktionen einer Tigersäge greifen kann, sollten Profis auf einen Elektrofuchsschwanz mit entsprechender Leistung Wert legen. Geräte, die im Preis etwas teurer sind, bieten zusätzliche Funktionen wie die Verwendung einer Führungsvorrichtung. Mit einer solchen lässt es sich unter gewissen Umständen noch genauer arbeiten.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Der Tigersäge Test zeigt: Eine Säbelsäge kann in sämtlichen Ausführungen und in sämtlichen Preisklassen erworben werden. Wer über den Kauf einer Tigersäge nachdenkt, sollte aber keinesfalls nur auf den Preis achten! Neben der hochwertigen Verarbeitung der Säge kommt es beispielsweise auch auf die Sägeblätter an. Sind diese stumpf oder passen diese nicht zur Säge, kann selbst das leistungsfähigste Modell nicht das halten, was es verspricht. Deshalb sollte man stets die Blätter des Herstellers verwenden.
Im Tigersäge Test wird außerdem deutlich, dass sich Sägen mit einer Wattleistung von 700 am besten für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden eignen. Mit dieser Leistung lassen sich alle Sägearbeiten im Haushalt bzw. im Garten erledigen.

Hubzahl, Schnittstärke, Zubehör

Tigersäge im Einsatz

Tigersäge im Einsatz

Die Hubzahl sollte in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Je höher diese ist, desto schneller lässt es sich mit der Tigersäge arbeiten. Die Qualität der Arbeit ist außerdem von der Schnittstärke des Elektrofuchsschwanzes abhängig: Wer robuste Werkstoffe bearbeiten möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass sich die Schnittstärke der Säge für das Material eignet.
Wer lange und vor allem über Kopf sägen möchte, muss eine möglichst leichte Tigersäge verwenden. Ansonsten verliert man während des Sägens schnell an Kraft, worunter die Sägequalität leidet. Eine Tigersäge, die lediglich 2 kg wiegt und gut in der Hand liegt, ist bestens für einen solchen Gebrauch geeignet. Dementsprechend sind Akku-Sägen weniger für das Arbeiten über Kopf geeignet.
Auch das vom Hersteller angebotene Zubehör spielt eine nicht unbedeutende Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Tigersäge: Ein Transportkoffer dient dem strukturierten Verstauen der Säge. So wird das Gerät im Handumdrehen zusammengepackt und überall mit hingenommen. Außerdem sollte man beim Kauf beachten, dass auch einer mit Strom betriebenen Säge ein Akku beiliegt. Dieser ist zwar deutlich leistungsschwächer als der von ausschließlich mit einem Akku betriebenen Geräten, gewährleistet aber, dass man auch an Stellen arbeiten kann, an die man mit einem Kabel nicht herankommt. Des Weiteren zeichnen sich hochwertige Reciprosägen dadurch aus, dass das Sägeblatt schnell gewechselt werden kann. Das dazu notwendige Werkzeug sollte beiliegen. Auch gibt es Sägen, bei denen sich das Blatt ohne Werkzeug auswechseln lässt. Allerdings sind diese Modelle im höheren Preissegment angesiedelt.

Die Sägeblätter

Nicht nur das schnelle Wechseln der Blätter ist von Bedeutung, sondern es kommt auch darauf an, dass es diverse Sägeblätter für das jeweilige Tigersäge-Modell gibt. Während für die Bearbeitung von Holz grob- und feinzahnige Blätter benötigt werden, braucht man für das Sägen von Gussrohren abrasive Sägeblätter. Zudem gibt es Universalsägeblätter, die den Wechselaufwand minimieren.

Garantie und Kundenservice

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt beim Kauf einer Säbelsäge ist die Garantie, die der Hersteller dem Kunden bietet. Während qualitativ mittelwertige Produkte meist eine Garantie von 2 Jahren aufweisen, gewährleisten Hersteller von hochwertigen Modellen dem Kunden i.d.R. eine Garantie zwischen 3 und 5 Jahren. Hierauf sollte Wert gelegt werden, da schließlich immer mal ein Teil an der Säge kaputtgehen kann. Ist das der Fall, kümmert sich der Hersteller (bei bestehender Garantie) um die Reparatur. Und auch hier gibt es Unterschiede: Während manche Hersteller dem Kunden die Möglichkeit bieten, mit der Säge in eine nahegelegene Filiale zu gehen und die Reparatur dort innerhalb von einigen Tagen durchführen zu lassen, muss die Tigersäge bei anderen Herstellern erst eingeschickt werden – die Reparatur samt Versand usw. kann mehrere Wochen dauern.

Letzte Aktualisierung am 15.05.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API