Die Reciprosäge – ein wahres Allround-Talent

Die Reciprosäge ist auch unter den Namen Tigersäge und Elektro-Fuchsschwanz bekannt. Grundlegend handelt es sich um eine Säbelsäge. Die Reciprosäge ist eine Elektrosäge, welcher per Hand geführt wird. Mit dem Sägeblatt einer solchen Säge lassen sich sowohl Holz als auch Metalle, Keramik und Kunststoffe bearbeiten. Die Einsatzbereiche einer Reciprosäge sind vielfältig: Das nützliche Utensil wird sowohl in privaten Haushalten als auch im Gartenbereich, bei der Feuerwehr und im Katastrophenschutz eingesetzt.

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Die Vorteile einer Reciprosäge

Die Sägen-Art ist mit einem Motor sowie mit einem Sägeblatt ausgestattet. Die automatische Vor- und Zurückbewegung des Sägeblatts ermöglicht äußerst präzise Schnitte. Je nach Werkstoff, wählt der Nutzer das passende Sägeblatt aus und bearbeitet nahezu jedes Material. Eine solche Säbelsäge ist nicht nur handlich, sondern sie lässt sich auch gut führen und sie erledigt jede Sägearbeit.

Der Reciprosäge Test

Bevor man eine Reciprosäge verwendet, um wichtige Rohre und andere Materialien zu zerkleinern, sollte man sich an weniger bedeutsamen Dingen ausprobieren – eine Reciprosäge hat mehr Kraft als man denken mag. Soll heißen: Der Nutzer muss sich zunächst an die Säge gewöhnen, ehe er sauber arbeiten kann. Hat man sich erst einmal an die Power der Säge gewöhnt, ist das Handling äußerst benutzerfreundlich.
Aber wie funktioniert eine Reciprosäge eigentlich und welche Ausführungen gibt es? Und was muss ich beim Kauf einer Tigersäge beachten? Diese und weitere Fragen soll der Reciprosäge Test beantworten.

So funktioniert ein Elektro-Fuchsschwanz

Für die starke Leistung der Reciprosäge ist der Elektromotor im Inneren verantwortlich. Das Getriebe sorgt für die Rotation der Exzenterscheibe. Diese ist auf einer Antriebswelle befestigt, welche auch als Steuerungsscheibe bezeichnet wird. Da bei der Tigersäge ein unrundes Laufen entstehen muss, sind die Mittelpunkte nicht gleich.
Die Pleuelstange ist an dem Exzenter befestigt. Die Hin- und Her-Bewegungen des Sägeblatts entstehen durch die Verwandlung der Drehbewegungen der Antriebswelle in Schub. Das Sägeblatt übernimmt diesen Schub, welcher zum Hub wird. Der Hub beträgt durchschnittlich 28 Millimeter. Er kann aber auch wesentlich größer oder kleiner sein – das hängt von der Art des Geräts ab.

Akku- vs. Netzbetrieb

Es gibt sowohl Tigersägen, die mit Akku betrieben werden als auch Sägen mit Netzbetrieb. Während sich Akku-Reciprosägen vor allem für den privaten Gebrauch eignen, können netzbetriebene Sägen sowohl im privaten Haushalt als auch gewerblich eingesetzt werden. Bei den Akkus handelt es sich i.d.R. um Lithium-Ionen-Akkus. Die Leerlaufdrehzahl der mit Akku betriebenen Geräte beläuft sich auf rund 2300 rpm, die der netzbetriebenen Sägen auf knapp 2800 rpm. Akku-Sägen erreichen eine Leistung von bis zu 200 Watt. Die Leistung bei einer netzbetriebenen Säge beträgt etwa das Fünffache. Die Hublänge der Akku-Sägen beträgt 19 bis 32 mm, die der netzbetriebenen Sägen 32 bis 150 mm oder mehr. Logischerweise wiegen Akku-Sägen etwas mehr als Geräte, die ohne Akku laufen: Eine Tigersäge mit Akku wiegt etwa 3 bis 4 kg, ein Elektro-Fuchsschwanz ohne Akku etwa 2 bis 4 kg.

Das Einsatzgebiet bestimmt die Art der Säge

Der Reciprosäge Test zeigt, dass sich die unterschiedliche Power der Geräte durchaus bemerkbar macht. Wer nur ab und zu mal etwas zu zerkleinern hat, kann ohne Bedenken zu einem preisgünstigen Modell mit den grundlegenden Funktionen greifen. Soll die Tigersäge in der Heizungstechnik, in der Anlagemechanik oder in einem ähnlichen Bereich zum Einsatz kommen, muss hingegen auf ein Modell mit entsprechender Leistung zurückgegriffen werden. Nur so kann mit einer Reciprosäge auch schwer zugängliches Material durchtrennt werden. Außerdem bieten höherwertige Geräte die Möglichkeit, Führungsvorrichtungen und andere Extras mit der Säge zu kombinieren. So lässt sich die Genauigkeit des Schnitts noch einmal steigern. Eine sehr hohe Genauigkeit ist z.B. notwendig, wenn der Schnitt vor einem Neuanschluss gemacht werden muss.
Bei einer Reciprosäge handelt es sich um einen Alleskönner – mit dem entsprechenden Sägeblatt wird jedes Material bearbeitet. Es gibt beispielsweise auch diamantsegmentierte Blätter.

Das Angebot ist riesig

Reciprosägen im Test

Reciprosägen im Test

Der Reciprosäge Test zeigt: Es gibt Tigersägen in sämtlichen Ausführungen und zu sämtlichen Preisen. Neben dem Preis und dem Gerät an sich sind auch die Sägeblätter von wichtiger Bedeutung für die Kaufentscheidung. Es sollten immer die Blätter des Herstellers verwendet werden. Ist das Sägeblatt stumpf oder nicht passend zur Säge, kann selbst die leistungsfähigste Tigersäge nicht das leisten, wozu sie gedacht ist. Der Reciprosäge Test zeigt außerdem, dass sich für den Gebrauch im Privathaushalt Sägen mit einer Leistung von 700 Watt am besten eignen. Diese Leistung reicht aus, um sämtliche Sägearbeiten mit dem Elektro-Fuchsschwanz erledigen zu können.

Das gilt es beim Kauf der Säbelsäge zu beachten

Die Makita Reciprosäge im Praxistest

Die Makita Reciprosäge im Praxistest

Die Hubzahl ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf einer Reciprosäge. Je höher diese ist, umso schneller kann gearbeitet werden. Allerdings ist die Qualität der Arbeit nicht nur von der Schnelligkeit, sondern auch von der Schnittstärke abhängig. Wer dicke Werkstoffe zersägen möchte, muss eine entsprechende Schnittstärke wählen.
Möchte man lange mit der Tigersäge arbeiten, sollte man auf ein möglichst geringes Gewicht des Geräts achten. Eine Säbelsäge, die nur 2 Kilogramm wiegt, liegt gut in der Hand und ermöglicht ein beschwerdefreies Arbeiten über Kopf. Auch Gartenarbeiten lassen sich am besten mit einer leichten Säge erledigen. Für derartige Arbeiten ist eine Akku-Säbelsäge also eher weniger geeignet.
Entscheidend ist auch das angebotene Zubehör. Beim Kauf des Elektro-Fuchsschwanzes sollte darauf geachtet werden, dass ein Transportkoffer im Lieferumfang enthalten ist. In einem solchen lässt sich das Gerät problemlos verstauen und praktisch transportieren. Zudem sollte auch bei netzbetriebenen Geräten ein Akku beiliegen. Dieser ist zwar leistungsschwächer als der von ausschließlich mit einem solchen betriebenen Geräten, doch so lassen sich kleine Arbeiten im Handumdrehen erledigen. Das Sägeblatt sollte schnell ausgetauscht werden können – der dazu notwendige Schlüssel liegt dem Gerät i.d.R. bei. Manche Geräte erfordern kein Werkzeug zum Wechsel der Blätter. Allerdings sind diese Modelle deutlich teurer als herkömmliche Reciprosägen.

Weitere Tipps für die Kaufentscheidung

Wie bereits erwähnt, spielen auch die Sägeblätter eine entscheidende Rolle beim Kauf einer Reciprosäge. Wer diverse Werkstoffe bearbeiten möchte, muss beim Kauf der Säge darauf achten, dass der Hersteller möglichst viele Sägeblatt-Arten anbietet: Während Gussrohre überwiegend mit abrasiven Blättern bearbeitet werden, stehen für die Bearbeitung von Holz fein- und grobzahnige Blätter zu Auswahl. Darüber hinaus gibt es Blätter, die sich eigens für die Anwendung an mit Nägeln versehenem Holz eignen. Es gibt Sägeblätter für Buntmetalle und es gibt sogenannte Universalsägeblätter, die ein Arbeiten ohne viel Wechselaufwand gewährleisten.
Was ebenfalls in die Kaufentscheidung miteinbezogen werden muss, ist die Garantiezeit: Hersteller von hochwertigen Geräten bieten ihren Kunden eine Garantie von 3 bis 5 Jahren. Durchschnittlich qualitative Sägen kommen mit einer Garantie von 2 Jahren daher.

Letzte Aktualisierung am 15.05.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API